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Ein bisschen mehr über den "Traumjob" DJ...
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Das DJ-Wort zum Sonntag
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(frei nach DJ André Trothe, Hamburg)
Diesen wirklich passenden Text, der das Leben als DJ sehr treffend beschreibt, fand ich auf meinen Streifzügen durch das Internet. Es ist keine "Pflichtlektüre" und nur für Besucher dieser Seite, die gerade zehn Minuten Zeit zum Lesen übrig haben.
Mehr zu aktuellen Ereignissen aus meinem DJ-Leben in München und Umgebung gibt es übrigens in meinem DJ-Blog München.
"Du hast es gut! Du musst nur ein paar nette Scheibchen auflegen und bekommst für so wenig Arbeit so viel Geld! Wochentags kannst Du dann faul sein..."
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Traumjob DJ? Lesen Sie es selbst!
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Klar, wer DJ wird und damit sein Hobby zum Beruf gemacht hat, hat es generell natürlich gar nicht so schlecht getroffen. Aber der Job bringt auch viele Gefahren und Nachteile mit sich. Davon möchte ich Ihnen, durchaus mit einer kleinen Prise Humor und einem Schuss Ironie, aber auch ernsthaft, mal einige vorstellen, um Ihnen die Tätigkeit als DJ etwas näher zu bringen. Der "Beruf" als DJ ist eigentlich gar keiner. Es gibt keine anerkannte Berufsbezeichnung als DJ und es ist kein Lehrberuf. Denn das Gefühl für gute Musik und den Umgang mit den Menschen hat man oder nicht. (Um die Ankerkennung des Berufsbildes bemüht sich seit Jahren der BVD e.V.) Schon so wichtiges wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung für diese Tätigkeit abzuschliessen, fällt sehr schwer. Es gibt kaum einen Versicherer, der für diesen Zweig eine Versicherung anbietet. Wenn man dann endlich einen Versicherer gefunden hat, wird dort nur bis zu einer gewissen finanziellen Grenze so etwas angeboten, die Risikozuschlag kostet und im Ernstfall nicht einmal annährend ausreichen würde, um den Lebensunterhalt abzudecken. Sollte also mal der Fall X eintreten und man kann diesen Beruf als hauptberuflicher DJ nicht mehr ausüben, hat man ein Problem.
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Freundeskreis? Familie?
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Moment mal, wenn alle anderen sich am Wochenende mit ihren Freunden und Familien treffen und vielleicht selber nette Dinge unternehmen, muss man als DJ meist selber arbeiten und kann an eigenen gesellschaftlichen Aktivitäten nicht teilnehmen. Man muss also auf einen sehr verständnisvollen Familien- und Freundeskreis treffen, da man fast nie für sie Zeit hat.
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Frau? Freundin? Partnerin?
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Jeder denkt pauschal, dass man als DJ bestimmt nur mit den Fingern schnippsen muss, da man auf Partys ja ständig im Mittelpunkt steht und sich sofort das weibliche Geschlecht um einen schart. Um ein für alle mal mit diesem Klischee aufzuräumen: Nein, so ist es nicht! (Na gut, so ist es leider nicht immer...) Vor 20 Jahren mag ein DJ noch anziehend auf Frauen gewirkt haben, aber inzwischen ist das ganz anders. Da ist der durchtrainierte Türsteher, der beim Eintritt kassieren mal ein Auge zudrückt oder der smarte Barkeeper, der auch mal einen kostenlosen Cocktail "zum Probieren" hinstellt - diese Jungs sahnen wirklich ab, wenn sie es drauf anlegen. Es ist im Nachtleben generell schwer eine vernünftige Beziehung zu führen, da man auch auf eine sehr verständnisvolle Partnerin treffen muss. Man hat schliesslich am Wochenende kaum Zeit für sie. Welche Frau macht das schon gerne und lange mit? Es sind in dieser Branche tatsächlich schon viele Beziehungen und Ehen durch den Job zerbrochen.
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Altersvorsorge? Krankenversicherung?
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Klar, muss man alles haben. Aber natürlich auch alles selber teuer bezahlen, da man als hauptberuflicher DJ natürlich selbstständig ist. Und eins ist auch klar: Krankheit kann man sich als selbstständiger hauptberuflicher DJ nicht leisten! Ein Ausfall wäre zu teuer!
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Weitere Kosten?
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Hat man als hauptberuflicher DJ doch kaum, oder? Oh doch und zwar eine ganze Menge. Wenn man sich auf hochwertige Veranstaltungstechnik verlassen möchte, die bei allen Lautstärken gut klingt, zuverlässig ist und trotzdem möglichst klein und schnell aufzubauen, dann kostet dies eine Menge Geld und wird auch regelmässig gewartet oder erneuert, da man die Ausfallquote natürlich auf ein Minimum reduzieren möchte. Okay, nicht alle in der Branche legen soviel Wert auf gute Technik. Ich schon! Hinzu kommen Kosten für Werbung. Man erscheint in Branchenbüchern, hat eine eigene, gut gepflegte Homepage, ist kostenpflichtig bei Suchmaschinen und anderen Webkatalogen eingetragen, hat Visitenkarten und hat Prospekte. Nicht ganz unwichtig ist natürlich auch, dass man seinen Musikbestand ständig aktuell halten muss und natürlich somit auch jede Menge Geld für CD's ausgibt.
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Technik und Tonträger kosten eine Menge Geld...
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Was ist mit dem Auto?
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Auch das Transportmittel eines DJ's kostet etwas mehr Geld. Es muss schliesslich eine Ecke grösser sein als ein Smart, da die gesamte Technik ja auch irgendwie verstaut werden muss. Grössere Autos verbrauchen natürlich in der Regel auch einen Tick mehr Benzin. Unglücklicherweise will dann auch immer noch der Steuerberater Geld von einem haben und wenn der sein Geld hat, gibt es danach ja immer noch das liebe Finanzamt. Natürlich hat man auch keinen bezahlten Urlaub, kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld.
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Urlaub machen?
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Klar, wenn man denn nach viel Arbeit und harten Nächten genug Geld verdient hat, kann man auch Urlaub machen. Aber Moment mal, wann kann man das eigentlich machen? Man muss ja schliesslich darauf achten, dass man nicht zu viele Aufträge verpasst, möglichst sogar gar keinen. Jeder Auftrag den man verpasst, lässt den Urlaub schliesslich noch teurer werden. Wann wird gleich nochmal in der Regel geheiratet? Ach ja richtig: Im Sommer! Die Hauptsaison fällt also flach. Man kann eigentlich nur im Januar, Februar, März und November Urlaub machen. Und wenn man dann endlich kurzfristig gebucht hat, kommen ausgerechnet an den beiden Wochenenden, wo man dann weg ist, noch ganz kurzfristig zwei Aufträge rein. Mist! Teurer Urlaub! Dennoch muss man bei Zeiten die Akkus aufladen.
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Auch ein DJ braucht mal Urlaub... ;o)
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Gesundheitsschäden durch den Beruf als DJ?
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Wie das denn? Es lässt sich nun einmal nicht vermeiden, dass man die Musik etwas lauter machen muss, wenn die Gäste tanzen sollen. Zu leiser Musik tanzt erfahrungsgemäss keiner. Diese Beschallung hat man als DJ dann am ganzen Abend voll im Ohr, da man ja auch noch über die Kopfhörer arbeitet. Man steht ja auch immer relativ nah an den Boxen dran, wobei man sich mit der Zeit angewöhnt, sich immer hinter den Boxen aufzubauen. Trotzdem, es gibt sehr viele DJ’s, die einen chronischen Tinitus haben. Vorprogrammiert ist auch, dass man mit zunehmendem Alter, einen Teil seiner Gehörstärke verlieren wird. Es gibt auch sehr viele DJ's, die chronische Rückenprobleme haben. Zum einen steht man die ganze Nacht und zum anderen und das ist viel entscheidender, man hat wahnsinnig viel Gewicht zu heben und das, für eine Veranstaltung, genau viermal komplett zu bewegen:
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Auto zu Hause einladen. |
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Auto am Veranstaltungsort ausladen und aufbauen. |
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Am Ende der Feier wieder abbauen und einladen. |
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Zu Hause angekommen wieder ausladen, da man keinerlei Versicherungsschutz hat, wenn das Auto geknackt wird und die Technik weg ist. |
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Ü30-Partymäuse im KULT... ;-)
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Man bewegt also für eine Veranstaltung im kleineren Rahmen (bis 250 Personen), ca. 150 kg genau viermal hin und her. Also knapp 600 kg an einem Tag. Okay, Fitnessstudio kann man sich so auch sparen.
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Weitere Gesundheitsrisiken?
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Klar! Man arbeitet ständig Nachts, wobei der menschliche Organismus leider darauf eingestellt ist, Nachts zu schlafen. Das führt dazu, dass sich der Körper umstellt und man selbst an Tagen ohne Job, nicht mehr früh einschlafen kann. Dazu arbeitet man ständig bei schlechtem Licht und mieser Luft.
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Preiskampf?
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Ein ganz gefährliches Thema! Es gibt in dieser Branche, das muss man ganz klar so sagen, eine Menge Schrott. Viele potentielle Kunden sind zurecht sehr vorsichtig bei ihrer DJ Wahl, da man ab und an mal etwas negatives gehört hat. Vielleicht war man auch selber mal auf einer Feier, wo sich "Rolfs Rollende Disko" (ohne einem der hochgeschätzten Kollegen zu nahe treten zu wollen), den ganzen Abend mit peinlichen Spielen, niveauloser Moderation und dazu noch grottenschlechter Musik selbst profilieren wollte. Es hat natürlich auch jeder eine andere Einstellung zum Beruf und zu dem, was ein DJ machen sollte und was nicht. Auch solche DJ's haben ihren Kundenkreis und das soll auch so sein. Wenn man einen DJ bucht und selber keinen kennt, bucht man sehr oft die Katze im Sack. Einige Mitstreiter gehen mit der Einstellung an den Markt, dass es eine lockere Art und Weise ist, sich als DJ mal kurz ein paar Euro nebenbei zu verdienen. DJ kann doch "Jedermann" werden! Obwohl das natürlich Quatsch ist! Vorallem darf man nie die Musik spielen, die man vielleicht selbst bevorzugt oder "cool" findet. Das was der Kunde will zählt! Ausserdem muss man mit der Musik auch umgehen und diese gut verpacken können. Mixbare Musikrichtungen sollten dann natürlich auch noch gemixt werden können. Einige DJ's kaufen oder leihen sich dann also irgendwo eine billige Anlage, laden sich ihre Musik aus dem Internet oder haben noch ein paar CD's zu Hause stehen und bieten ihre Leistung am Markt dann für 250 - 350,- € bar auf die Kralle an. Oft ist noch nicht einmal ein Gewerbe angemeldet. Wenn nun ein neuer Kunde, der einen noch nicht selber live erlebt hat, bei mir anruft, die Preise sieht und hört, die irgendwo im gesunden Mittelfeld anzusiedeln sind und dann durch irgendeinen Bekannten hört, dass dieser einen DJ kennt, der für 300,- € ohne Steuer auflegt, ist es natürlich nicht so ganz einfach, dem Neukunden meinen Preis nahe zu bringen. Den hunterprotzentigen Unterschied in der Qualität und Leistung wird man nämlich erst dann spüren, wenn man mit dem 300,- € DJ auf die Nase gefallen ist, weil die Anlage schepperte, die Musikauswahl unter aller Sau war, der Kerl aussah wie ein Clown und womöglich sogar betrunkener als viele Gäste war sowie bei vielen weiteren Kleinigkeiten. Man kann natürlich nicht alle günstigen DJ's über einen Kamm scheren. Das heisst auch ganz sicher nicht, dass ein DJ der teuer ist, auch automatisch gut ist, egal, ob neben- oder hauptberuflich. Fakt ist, dass es Sinn macht, wenn man als hauptberuflicher DJ reelle, angemessene Preise verlangt. Ansonsten könnte man sich wirtschaftlich nicht lange halten und den Kunden dauerhaft auch nicht so eine gute Qualität liefern. Schliesslich ist die gute Qualität doch für alle Kunden das A und O, oder? Ein Mercedes kostet nun einmal auch mehr als ein Hyundai. Ich zähle mich persönlich durchaus zu den Mercedes der Branche und biete meine Dienstleistung zu VW Golf Konditionen an. Ich stehe zu meinen Preisen und habe mir diese durch gute Leistung und viel Einsatz hart erarbeitet. Ich möchte meinen Kunden jederzeit eine gute Qualität in allen Bereichen dieses Jobs liefern! Dafür möchte ich auch angemessen bezahlt werden! Ein Erklärung zur Preiszusammenstellung finden Sie hier.
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Wenige Arbeitsstunden und überbezahlt?
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Damit habe ich angefangen und bereits einige Nachteile an diesem Beruf aufgezählt, die das vielleicht schon etwas relativiert haben. Ich möchte an dieser Stelle mal einen normalen Freitag beschreiben, bei dem man in diesem Beispiel für eine Hochzeit gebucht ist. Nehmen wir einfach mal einen Durchschnittswert, sprich diese Hochzeit soll um 18.00 Uhr mit dem Sektempfang losgehen und ist ca. 30 Kilometer vom eigenen Wohnort entfernt. Der Arbeitstag für einen DJ beginnt in so einem Fall gegen 15:00 Uhr. Zu dieser Zeit fängt man dann an, zum ersten Mal die ca. 150 kg zu bewegen und das Auto zu beladen. Danach springt man dann unter die Dusche, rasiert sich und macht sich für den Auftritt zurecht. Gegen 16:30 Uhr fährt man dann los, um mit genügend Spielraum gegen 17:15 Uhr am Veranstaltungsort einzutreffen. Dort lädt man die ca. 150 kg wieder aus dem Auto aus und fängt an, die Technik aufzubauen. Wenn man Glück hat, ist das ganze ebenerdig. Sonst heisst es nämlich richtig schleppen, da die wenigsten Restaurants einen Aufzug haben. Spätestens um 17:45 Uhr muss man dann mit dem Aufbau fertig sein, sich kurz die verschwitzen Klamotten wechseln, da man natürlich schon ganz schick bereit stehen möchte, wenn die Gäste eintreffen. Um 18.00 Uhr geht dann der Sektempfang los. Um 19:00 Uhr geht das Essen los. Während dieser Phase macht man als DJ in der Tat eigentlich nichts, ausser die Hintergrundmusik laufen zu lassen. Dennoch sitzt man direkt am Mischpult, falls eine Tischrede oder eine Einlage ansteht zu welcher in der Regel auch das Mikrofon benutzt wird und ausgesteuert werden muss. Der unerfahrene Redner hält das Funk- Mikro grundsätzlich immer zu weit weg vom Mund und steht oft zu nah am Lautsprecher - Rückkopplung lässt Grüssen! Nichts tun ist aber manchmal viel anstrengender, als in Action zu sein. Natürlich isst man in dieser Zeit auch selber etwas. Gegen 22:30 - 23:00 Uhr folgt dann der Eröffnungstanz und die eigentliche Party startet. Da steht man dann ständig unter positiver Hochspannung. Man versucht, die Stimmung zu halten, die Tanzfläche voll zu haben und die Leute in Ekstase zu versetzen. Dafür ist man schliesslich gebucht worden und hat eigentlich die Hauptverantwortung dafür, dass die Party ein Erfolg wird. Ein schlechtes Essen verzeiht ein anwesender Gast schnell und es gerät in Vergessenheit. Einen schlechten DJ, der die Party kaputt macht, behält man immer im Kopf. Man versucht auf Musikwünsche einzugehen und es möglichst allen anwesenden Gästen recht zu machen. Einen "schlechten Tag" kann man sich als DJ dabei natürlich nicht leisten. Gegen 4:00 Uhr ist die Party dann beendet. Zu diesem Zeitpunkt ist man als DJ dann auch so langsam ziemlich erschlagen, wobei man das immer erst merkt, wenn es sich allmählich auflöst und ruhiger wird. Man baut die Anlage ab und packt die ca. 150 kg wieder in sein Auto. Gegen 5:30 Uhr morgens ist man zu Hause. Da entlädt man noch das Fahrzeug mit den üblichen 150 kg und ist so gegen 5:50 Uhr damit fertig. Zu diesem Zeitpunkt hat man bereits einen knapp 15 Stunden Arbeitstag hinter sich und ist eigentlich todmüde. Unglücklicherweise ist man vom Job aber noch so aufgekratzt, dass man nicht sofort schlafen kann und noch eine Weile Fernsehen guckt oder die E-Mails checkt. Irgendwann um 6:30 Uhr schläft man dann ein, um am Samstag einen ähnlichen Ablaufplan wieder zu haben. Am Sonntag lange schlafen ist aber nicht drin, da es draussen hell ist, die Vögel zwitschern, Hunde bellen die Nachbarskinder toben, über einem eine Waschmaschine schleudert und die Freundin endlich frühstücken will. Somit bleiben am Sonntag 5-6 Stunden Schlaf und ein total kaputter Biorhythmus, der sich erst zur Wochenmitte wieder etwas einkriegt. Kann sich jetzt ungefähr jemand vorstellen, warum man die nächsten Tage nach so einem Wochenende völlig erschlagen ist? Natürlich hat man auch in der Woche etwas zu tun. Mal abgesehen davon, dass auch unter der Woche gelegentlich Aufträge stattfinden, muss man ja schliesslich auch ganz banalen Bürokram erledigen, Rechnungen und Angebote schreiben, Buchhaltung machen, mit Kunden und Interessenten telefonieren, sich mit anderen DJ's absprechen, seine Technik pflegen, den Musikbestand vervollständigen und vieles mehr.
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Hätten Sie es sich so vorgestellt?
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Jetzt habe ich Ihnen einiges beschrieben, was der Beruf einen DJ's so alles mit sich bringt. Nicht das ich hier falsch verstanden werde. Ich liebe diesen Beruf und betrachte es als seine Berufung, diesen Job auch absolut professionell und zur Kundenzufriedenheit auszuführen. Man könnte es sonst, nach nunmehr 20 Jahren, die ich inzwischen als DJ tätig bin, nicht auch immer noch mit so viel Freude, Einsatz und Leistungsstärke ausüben. Jeder Auftritt ist immer wieder eine neue Herausforderung, sich selbst und vor allem den anwesenden Gästen zu beweisen, dass man hier genau richtig ist und das Beste aus einer Party herausholen möchte. Wenn man diesen Job mit Freude betrachtet und sich niemals wieder vorstellen kann, etwas anderes zu machen, dann liebt man schliesslich auch die Vorteile, die dieser Job mit sich bringt und nimmt die eventuellen Nachteile gerne in Kauf. Man ist sein eigener Herr, hat sein Hobby zum Beruf gemacht, ist immer wieder an tollen, neuen Locations, bekommt fast immer leckeres Essen, lernt viele nette Leute kennen, hat fast immer fröhliche Menschen um sich und man geniesst es, die Leute auf der Tanzfläche mit guter Musik glücklich zu machen.
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Ich prophezeie: Party pur! ;o)
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Kann es also etwas schöneres geben,als DJ zu sein?
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Für mich, soviel ist sicher, ganz bestimmt nicht! Ich liebe diesen Beruf und das wird immer so bleiben. Ich hoffe, diese Liebe zum Beruf kann ich Ihnen auch auf Ihrer Veranstaltung beweisen.
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Ihr DJ Dan alias Daniel Dorfer
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